Info-Veranstaltungen zu Demenz in St. Pölten und Krems

St. Pölten (OTS/NLK) – „Wir wollen die Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher über die Erkrankung und Angebote in Niederösterreich informieren, ein Bewusstsein dafür schaffen und ihnen aufzeigen, was sie für ihre eigene Gesundheit tun können, um geistig fit bis ins hohe Alter zu bleiben. Eine gute Möglichkeit sich Tipps und Informationen für sich und seine Liebsten zu holen“, so NÖGUS-Vorsitzender Landesrat Ludwig Schleritzko. Demenzerkrankungen können nicht geheilt werden, jedoch kann eine frühe Diagnose und Behandlung das Fortschreiten der Krankheit verzögern. Experten sind der Meinung, dass ein gesunder Lebensstil das Risiko an Demenz zu erkranken, reduziert. NÖGKK-Obmann Gerhard Hutter: „Gerade im Fall von Demenzerkrankungen sind Informationen über die Krankheit und Hilfsangebote sehr wichtig. Deshalb bieten wir bei den ‚Info-Points Demenz‘ in unseren Service-Centern St. Pölten und Krems umfassende Beratung, Information und Unterstützung an. Im Rahmen dieser Demenzsprechstunden helfen Experten den betroffenen Menschen in ihrem Alltag und informieren über Entlastungs- und Unterstützungsangebote in Niederösterreich.“ Info-Veranstaltungen zu Demenz unter dem Titel „Erkennen – Verstehen – Handeln“ finden in St. Pölten und Krems statt. Die Vortragenden geben Informationen und Tipps zu Früherkennung, Pflege, Gedächtnistraining, Entlastung für Angehörige, und vieles mehr. In St. Pölten findet die Veranstaltung am Donnerstag, 25. Jänner, um 18 Uhr, im NÖ Pflege- und Betreuungszentrum St. Pölten in der Hermann-Gmeiner-Gasse 4 statt, Vortragende ist Gudrun Schweitzer. In Krems wird Gerlinde Oberbauer am Donnerstag, 1. Februar, um 17.30 Uhr, im Volksheim Lerchenfeld, in der Hofrat Erbenstraße 1 einen Vortrag zum Thema Demenz halten. Der Eintritt zu beiden Info-Veranstaltungen ist frei. Derzeit gibt es in Niederösterreich 22.000 Demenzerkrankte. Bis zum Jahr 2050 wird sich die Zahl auf Grund der steigenden Lebenserwartung und der zunehmenden Alterung der Gesellschaft verdoppeln. Die Wahrscheinlichkeit an Demenz zu erkranken, nimmt ab einem Lebensalter von 65 Jahren stark zu. Laut Statistiken wird im Jahr 2050 rund ein Drittel der niederösterreichischen Bevölkerung über 65 Jahre alt sein. Niederösterreich hat das neue „Demenz-Service NÖ“ als Drehscheibe für die Demenzversorgung beim NÖGUS eingerichtet. Die kostenlose NÖ Demenz-Hotline 0800 700 300, die Info-Homepage www.demenzservicenoe.at und eine neue Broschüre bieten Demenzkranken und Angehörigen Hilfestellung und Orientierung im Gesundheitssystem – vom Krankheitsbild, Anlaufstellen für Betreuung und Therapie, Unterstützungs- und Entlastungsmöglichkeiten, Veranstaltungs- und Literaturtipps bis hin zu vorbeugenden Gesundheitstipps. Info-Points Demenz in den NÖGKK Service-Centern gibt es in Krems und St. Pölten: Dr. Josef-Maria-Eder Gasse 3, 3500 Krems, jeden dritten Freitag im Monat von 9-11 Uhr; Kremser Landstraße 3, 3100 St. Pölten, jeden ersten Dienstag im Monat von 18-20 Uhr und jeden dritten Freitag im Monat von 9-11 Uhr. Nähere Informationen: Büro LR Schleritzko, Mag. (FH) Eberhard Blumenthal, Mobil 0676/812-13546, E-Mail eberhard.blumenthal@noel.gv.at, NÖ Gesundheits- und Sozialfonds, PR und Kommunikation, Mag. Elena Steinmaßl, MSc, Mobil 0676/858 713 30 33, E-Mail elena.steinmassl@noegus.at, www.noegus.at.

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