Mord in Schwechat geklärt – 1 Beschuldigter in Haft

Mord
Presseaussendung der Polizei Niederösterreich

Nachdem Verwandte einer 33-jährigen Frau aus Schwechat am 27. März 2018, gegen 21.00 Uhr, bei der Polizei die Anzeige erstatten hatten dass die Frau nicht erreichbar sei, wurde von Bediensteten des Stadtpolizeikommandos Schwechat eine Wohnungsöffnung veranlasst. Nach der Öffnung der versperrten Tür durch die Feuerwehr konnte die 33-Jährige tot auf dem Boden liegend aufgefunden werden. Da das Opfer mehrere Stiche aufwies wurde die Amtshandlung vom Landeskriminalamt Niederösterreich, Ermittlungsbereich Leib/Leben und der Tatortgruppe übernommen.
Seitens der Staatsanwaltschaft Korneuburg wurde die Obduktion des Opfers angeordnet.
Aufgrund umfangreicher Ermittlungen durch die Kriminalbeamten und der gesicherten Spuren, konnte der 31-jährige Ex-Lebensgefährte des Opfers als Beschuldigter ausgeforscht werden. Der Beschuldigte legte bei seiner Einvernahme 29. März 2018 ein umfangreiches Geständnis ab.
Dabei gab er an, dass er am 26. März 2018, gegen 10.00 Uhr, vom Opfer mit einem Messer attackiert worden zu sein. Er habe sich gewehrt und anschließend mit einem Küchenmesserauf das Opfer eingestochen. Der Tat soll ein Streit vorausgegangen sein.
Die Obduktion ergab, dass insgesamt 5-mal auf das Opfer im Bereich der Brust und des Rückens eingestochen worden war.
Die beiden Kinder waren während der Tat nicht in der Wohnung anwesend und haben von der Tat nichts mitbekommen.
Der 31-jährige Beschuldigte fuhr nach der Tat mit den beiden Kindern und seiner Partnerin zu einem geplanten Urlaubsaufenthalt ins Waldviertel.
Bei der Tat hat sich der Beschuldigte an einem Finger verletzt. Diese Verletzung verheimlichte der 31-jährige seiner Partnerin und den Kindern während der Fahrt zum Urlaubsort. Er ließ die Verletzung später im Landesklinikum Amstetten versorgen.
Der Beschuldigte wurde über Anordnung der Staatsanwaltschaft Korneuburg in die do. Justizanstalt eingeliefert.