ORF III am 1. und 2. Mai: Feiertagsprogramm mit Doku-Premiere „Wien 1918 – Tagebücher des Umbruchs“

Wien (OTS) – Einen ganzen Tag im Zeichen der österreichischen Geschichte und Prachtbauten präsentiert ORF III Kultur und Information am Staatsfeiertag, Dienstag, dem 1. Mai 2018. Höhepunkt des Programms ist im Hauptabend die Erstausstrahlung der ORF-III-Neuproduktion „Wien 1918 – Tagebücher des Umbruchs“. Am Mittwoch, dem 2. Mai, geht es in „Heimat Österreich“ und „Land der Berge“ in ländliche Regionen: Zunächst steht am Florianitag das traditionelle „Fest der Feuerwehren“ im Mittelpunkt, danach geht es zu den schönsten Gipfeln zwischen Zugspitze und Karwendelgebirge. Staatsfeiertag, 1. Mai: „ORF III Spezial“ mit „Lebensraum Arsenal“ (8.50 Uhr), siebenmal „Vieler Herren Häuser“ (ab 9.35 Uhr), „Der 1. Mai. Ein Feiertag macht Geschichte“ (15.05 Uhr), Trilogie „Der Prater“ (ab 16.00 Uhr), „Maria Theresia – Vermächtnis einer Herrscherin“ (18.30 Uhr), „Der letzte große Kaiser – Franz Joseph I. zwischen Macht und Ohnmacht“ (19.20 Uhr), „Wien 1918 – Tagebücher des Umbruchs“ (20.15 Uhr), „Vieler Herren Häuser“ mit „Die Pracht am Ring – Die Palais am Schwarzenbergplatz“ (21.00 Uhr) und „Schloss Belvedere“ (21.50 Uhr), „Blaues Blut und rote Fahnen – Ruth Mayenburg: Lebensgeschichte einer Kommunistin“ (22.40 Uhr) Bereits ab 8.50 Uhr wird der Staatsfeiertag in ORF III mit insgesamt 17 Dokumentationen zur Geschichte Österreichs und seiner Prachtbauten begangen. Der Bogen reicht vom „Lebensraum Arsenal“ (8.50 Uhr) über die „Vieler Herren Häuser“-Ausgaben „Der Bankier des Kaisers“ (9.35 Uhr), „Das Bundeskanzleramt“ (10.25 Uhr), „Der Glanz des alten Adels“ (11.10 Uhr), „Schönheit am Donau-Gestade: Palais Augarten“ (11.55 Uhr), „Die Albertina – Eine Freimaurerbastion mit Geschichte“ (12.40 Uhr), „Der Palast des Walzerkönigs“ (13.30 Uhr) und „Parkhotel Schönbrunn“ (14.15 Uhr), weiters die Doku „Der 1. Mai. Ein Feiertag macht Geschichte“ (15.05 Uhr), den Dreiteiler „Der Prater“ (16.00, 16.50 und 17.40 Uhr) bis zu Filmen über die bedeutenden Herrscher Maria Theresia (18.30 Uhr) und Kaiser Franz Joseph (19.20 Uhr). Im Hauptabend feiert die neue ORF-III-Dokumentation „Wien 1918 – Tagebücher des Umbruchs“ (20.15 Uhr) von Peter Beringer Premiere. Am 12. November 1918 verliert Wien mit der Ausrufung der Republik seine Stellung als Hauptstadt eines riesigen Vielvölkerstaates. Die verarmte Bevölkerung hungert und revoltiert. Die Eliten fahren mit ihrem imperialen Gehabe fort, als sei nichts geschehen. Zeitzeugen gibt es kaum noch. Aber es gibt Erinnerungen, Tagebücher, Briefe, von Menschen, die mittendrin waren. Einfache Soldaten, Krankenschwestern, ausländische Helfer, monarchistische Offiziere, Beamte. Kleine Geschichten, die das große Geschehen fassbar machen. Anhand dieser Erinnerungen und neu restaurierten Materialien aus dem Filmmuseum zeigt die Produktion das gebrochene Selbstverständnis, das Elend und den Glanz der Stadt Wien vor 100 Jahren, eine Zeitenwende voller Dramatik, die die Stadt bis heute prägt. Es folgen zwei Ausgaben „Vieler Herren Häuser“ zu „Die Pracht am Ring – Die Palais am Schwarzenbergplatz“ (21.00 Uhr) und „Schloss Belvedere“ (21.50 Uhr), in denen Karl Hohenlohe noch so manch interessantes neues Detail über die berühmten Bauwerke offenbart. Den ORF-III-Abend beendet der Film „Blaues Blut und rote Fahnen – Ruth Mayenburg: Lebensgeschichte einer Kommunistin“ (22.40 Uhr). Es war ein Leben zwischen den Extremen: Ruth Mayenburg wurde 1907 als adelige Industriellentochter geboren. Ihre Erfahrungen im Roten Wien machten sie zur Sozialdemokratin, der Kampf gegen den Faschismus zur überzeugten Kommunistin und Spionin gegen Nazi-Deutschland in den dreißiger Jahren, Komintern-Mitarbeiterin in Moskau, sowjetische Agitatorin an der Ostfront und in den deutschen Kriegsgefangenenlagern während des Weltkriegs sowie Dramaturgin der Wienfilm in der sowjetischen Besatzungszone nach 1945. Regisseur Robert Gokl zeichnet das faszinierende Porträt einer selbstbewusst-kämpferischen Frau, in dem sich ein halbes Jahrhundert österreichischer Zeitgeschichte spiegelt. Mittwoch, 2. Mai: „Heimat Österreich: Florianitag – Das Fest der Feuerwehren“ (20.15 Uhr), „Land der Berge: Von der Zugspitze übers Karwendel zum Achensee“ (21.05 Uhr), „Quantensprung“ (21.55 Uhr), „Quantensprung – Die Doku: Wunderwaffe Insekten“ (22.45 Uhr), „science.talk spezial: Symposion Dürnstein“ (23.40 Uhr) Am Mittwoch-Hauptabend präsentiert ORF III den Film „Florianitag – Das Fest der Feuerwehren“ (20.15 Uhr) von Regisseur Christian Papke. Die freiwilligen Feuerwehren sind so etwas wie das Rückgrat jeder Gemeinde. Am Florianitag, dem Festtag des Schutzpatrons der Feuerwehrleute (4. Mai), sagen ihnen die Menschen Danke für ihren Einsatz. „Heimat Österreich“ hat die Festivitäten in Pfongau in der Gemeinde Neumarkt am Wallersee begleitet. In „Land der Berge“ geht es anschließend „Von der Zugspitze übers Karwendel zum Achensee“ (21.05 Uhr) – eine von Regisseur Hans Jöchler gestaltete Reise zu den schönsten Gipfeln und Landschaften zwischen dem höchsten Berg Deutschlands – der Zugspitze – und dem Karwendelgebirge in Tirol im Grenzgebiet zu Bayern. Das Panorama reicht hier vom Starnberger See zu den Zentralalpen bis hin zum Igelsee – einem Alpenidyll von einzigartiger Schönheit, das nur alle paar Jahre bei genügend Schnee aus Schmelzwasser entsteht. „Quantensprung“ beschäftigt sich danach sowohl im Magazin (21.55 Uhr) als auch in der nachfolgenden Dokumentation (22.45 Uhr) mit dem Thema Insekten. Zunächst geht Andreas Jäger dem Insektensterben auf den Grund, denn ein internationales Team aus Forscherinnen und Forschern soll bestätigt haben, dass die Biomasse von Insekten zwischen 1989 und 2017 um ca. 76 Prozent zurückgegangen ist. Welche „Wunderwaffe Insekten“ eigentlich darstellen können, zeigt danach „Quantensprung – Die Doku“. Biopestizide – also Lebewesen, die auf natürliche Art Schädlinge bekämpfen – könnten die Zukunft einer chemiefreien Landwirtschaft sein. Wirbellose, Insekten, Milben, Bakterien und sogar Viren, die von Wissenschaftern in aller Welt studiert werden, könnten die Landwirtschaft revolutionieren. Doch die Technologien sind noch lange nicht unfehlbar, denn auch sie bergen Risiken für das Ökosystem. Danach bleibt es wissenschaftlich in „science.talk spezial“ vom „Symposion Dürnstein“ (23.40 Uhr). „Wer nicht arbeiten will, soll auch nicht essen“ – so der Titel der diesjährigen Veranstaltung. Im Zentrum der Diskussion rund um die Arbeitswelt von morgen stehen all die Menschen, die in der Informations- und Wissensgesellschaft keinen Platz mehr finden. Entweder weil ihnen die Qualifikationen fehlen oder weil ihre Arbeit von Maschinen übernommen wird. Wie reagiert unsere Gesellschaft darauf? Ist das Prinzip der Lohnarbeit überhaupt noch zeitgemäß? Dazu spricht Barbara Stöckl u. a. mit dem Philosophen und Historiker Philipp Blom und dem Philosophen Richard David Precht.

http://presse.ORF.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at
(C) Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender.