Spatenstich für neue Kinderbetreuungs-Einrichtung des Universitätsklinikums St. Pölten

St. Pölten (OTS/NLK) – „Das Universitätsklinikum als Arbeitgeber von über 3.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern trägt große Verantwortung für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Mit der neuen Kinderbetreuungs-Einrichtung gehen Land und Universitätsklinikum hier mit gutem Beispiel voran. Die 3,3 Millionen Euro Errichtungskosten sind eine Investition in die Zukunft unserer Kinder, die sich lohnt“, sagte Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner am heutigen Freitag beim Spatenstich für den Neubau einer sechsgruppigen Kinderbetreuungs-Einrichtung des Universitätsklinikums St. Pölten am Areal neben der Krankenpflegeschule. „Die Familie hat in Niederösterreich einen ganz besonderen Stellenwert, wir verfügen über ein flächendeckendes Netz an Kinderbetreuungs-Einrichtungen mit Öffnungszeiten, die die Eltern wirklich brauchen“, fuhr die Landeshauptfrau fort. Wenn es um die Kleinsten gehe, gebe es vor allem im ländlichen Raum aber noch Nachholbedarf: „Wir haben ein blau-gelbes Familienpaket geschnürt, das mit 100 neuen Kleinstkindergruppen diesen Bedarf in den nächsten zwei bis drei Jahren decken wird, 41 Gemeinden haben bereits ihr Interesse bekundet. Bis zum Jahr 2020 investieren wir dabei in Summe 65 Millionen Euro“, betonte Mikl-Leitner. In Bezug auf die neue Kinderbetreuungs-Einrichtung lobte die Landeshauptfrau das aus einem Architekturwettbewerb als Sieger hervorgegangene Projekt von Anne Mautner-Markhof, das mit viel Gespür für Design und Ökologie auf die Bedürfnisse der Kinder eingehe: „Hier werden die Kleinen und Kleinsten gute Betreuung und ein schönes zweites Zuhause finden.“ Am Standort des Universitätsklinikums wird derzeit eine dreigruppige Kinderbetreuungs-Einrichtung, ausschließlich für Kinder von Beschäftigten, mit maximal 55 Plätzen betrieben. Der Mehrbedarf in Kombination mit den baulichen Gegebenheiten am Areal des Klinikums hat nun zur Aufstockung und zur Verlegung an einen neuen Standort geführt; die geplante Bauzeit liegt bei ca. zehn Monaten. Das Universitätsklinikum St. Pölten versorgt rund 400.000 bis 500.000 Ambulanzfälle bzw. 40.000 bis 50.000 stationäre Patienten pro Jahr.

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