Ecker: Existenzgefährdung für Betriebe – AUVA-Zuschüsse zur Entgeltfortzahlung müssen bleiben

Wien (OTS/SK) – Die von der Regierung geplante Streichung der AUVA-Zuschüsse zur Entgeltfortzahlung für Betriebe mit weniger als 50 Beschäftigten gefährdet diese Unternehmen in ihrer Existenz, warnte die SPÖ-Sprecherin für Gewerbe und KMUs, Cornelia Ecker, am Sonntag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Ecker verwies darauf, dass die AUVA ab dem 11. bis zum 42. Tag des Krankenstandes eines Arbeitnehmers bei Unternehmen bis zu 50 MitarbeiterInnen 50 Prozent und bei Unternehmen bis zu 10 MitarbeiterInnen sogar 75 Prozent der Kosten übernommen hat. Von einer Streichung wären in Österreich rund 250.000 Betriebe, das sind mehr als 95 Prozent der österreichischen Unternehmen, massiv betroffen. **** Eine Streichung dieser Zuschüsse würde viele dieser Betriebe aufgrund der enormen finanziellen Zusatzbelastung in ihrer Existenz gefährden, betonte Ecker. Die SPÖ-Abgeordnete forderte daher die Sozialministerin bzw. die Regierung auf, von diesen Streichungen unverzüglich Abstand zu nehmen. „Es kann nicht sein, dass die Regierung Politik nur für die Großindustrie und die ÖVP-Großsponsoren macht und dabei das Rückgrat der österreichischen Wirtschaft – die Klein- und Mittelbetriebe – nicht nur vergisst, sondern sogar beschädigt“, schloss Ecker. (Schluss) lp/pp/mp

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