Nachrichten sind aktuell und verständlich, aber relevant? Die Ergebnisse des Reuters Digital News Report 2019 für Österreich

Wien/Salzburg (OTS) – Das [Reuters Institut] (http://www.digitalnewsreport.org/) der Universität Oxford ließ dieses Jahr 2.010 Personen, repräsentativ für die österreichische Bevölkerung, zu ihrer Nachrichtennutzung befragen. Österreich ist Teil dieser weltweit größten Erhebung zur Nachrichtennutzung. Sie umfasst 2019 global 38 Länder. Das [Forschungsteam der Universität Salzburg] (http://www.digitalnewsreport.at/) erstellt jedes Jahr einen [Österreich-Bericht] (https://zenodo.org/record/3228145/files/DNR_2019.pdf?download=1), den sie parallel zur Veröffentlichung der Ergebnisse der globalen Studie vorstellen. Zentrale Ergebnisse für Österreich: konstant hohes Interesse an Nachrichten, steigende Nachrichtenaffinität, weiterhin starke Nutzung der traditionellen Nachrichtenquellen (Print, TV, Radio), bei sinkender Tendenz in den jüngeren Altersgruppen. Das allgemeine Vertrauen in Nachrichten sinkt das zweite Jahr in Folge. 2019 gaben nur noch 38,7% der Befragten an, den Nachrichten im Allgemeinen zu vertrauen (2018: 40,7%). Die Zahlungsbereitschaft für Online-Nachrichten steigt nur langsam. Nur 9,1 % der Befragten gaben an, in der vergangenen Woche für Online-Nachrichten bezahlt zu haben (2018: 8,5%). Erstmals beurteilten die Befragten auch die Qualität des Nachrichtenangebots in Österreich. Hohe Zustimmungswerte gab es für die Aktualität (65,7 %) und den Beitrag zum Verständnis (42,9 %). 17,6 % der Befragten halten die von den Nachrichtenmedien gesetzten Themen für nicht relevant, nur für 36,5 % sind die Themen relevant. Weitere Bilder in der [APA-Fotogalerie] (https://www.apa-fotoservice.at/galerie/18895)

Stefan Gadringer MA Universität Salzburg – Fachbereich Kommunikationswissenschaft Tel. +43 662 8044-4125 stefan.gadringer@sbg.ac.at

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